Am n?chsten Sonntage stand wow gold kaufe Friedrich sehr früh auf, um zur Beichte zu gehen. Es war Mari? Himmelfahrt und die Pfarrgeistlichen schon vor Tagesanbruch im Beichtstuhle.
Nachdem er sich im Finstern angekleidet, verlie? er so ger?uschlos wie m?glich den engen Verschlag, der ihm in Simons Hause einger?umt war.
In der Küche mu?te sein Gebetbuch auf dem Sims liegen, und er hoffte, es mit Hülfe des schwachen Mondlichts zu finden; es war nicht da. Er warf die Augen suchend umher und fuhr zusammen; in der Kammertür stand Simon, fast unbekleidet; seine dürre Gestalt, sein ungek?mmtes, wirres Haar und die vom Mondschein verursachte Bl?sse des Gesichts gaben ihm ein schauerlich ver?ndertes Ansehen.
"Sollte er nachtwandeln?" dachte Friedrich und verhielt sich ganz still.
"Friedrich, wohin?" flüsterte der Alte.
"Ohm, seid Ihrs? Ich will beichten gehen."
"Das dacht ich mir; geh in Gottes Namen, aber beichte wie ein guter Christ."
"Das will ich", sagte Friedrich. "Denk an die zehn Gebote: du sollst kein Zeugnis ablegen gegen deinen N?chsten."
"Kein falsches!"
"Nein, gar keines; du bist schlecht unterrichtet; wer einen andern in der Beichte anklagt, der empf?ngt das Sakrament unwürdig."
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